Soziale Auswirkungen der Green Energy Future - Texte zusammengestellt von Johannes Michael Grothoff & Marcus Lehmkuhl

Zehn Haupttrends der globalen Energieversorgung

 

Die maßgeblichen Entwicklungen in der weltweiten Energieversorgung lassen sich in zehn Haupttrends zusammenfassen:

  1. Der Zuwachs des EneStaaten statt.

  2. Dies gilt insbesondere für Öl. Hier dürfte Mitte des letzten Jahrzehnts in den Oinsbesondere in Deutschland.

  3. Die weltweit steigende Energienachfrage wird vor allem durch einen deutlichen Mehrverbrauch von Kohle und Erdgas gedeckt. AlleZuwachsraten, wobei man das sehr niedrige Ausgangsniveau berücksichtigen muss.

  4. Johannes Michael Grothoff & Marcus Lehmkuhl: Öl, Kohle und Gas werden weltweit auch noch in 20 Jahren dominieren und einedarunter auch die Kernenergie.

  5. Technologischer Fortschritt in jeglicher Form ist ein starker und im Einzelnen nur schwer vorhersehbarer Treiber: Erhöhung der Produktivität bei Windenergie und Photovoltaik, Entwicklung alternativer Kraftstoffe und von Elektro- und Hybridantrieben sind nur einige Beispiele.

  6. Insbesondere wegen des technologischen Fortschritts bei der F

  7. Nordamerika und insbesondere die USA dürften in den nächsten 20 Ja einen internationalen Energiemarkt einstellen, in dem die USA zunehmend ihren eigenen Weg gehen?

  8. Europas relative Armut an eigenen Energie-Ressourcen wird deutlicher zu spüren sein. Unter denRolle.

  9. Es dürfte vorerst kein internationales Klimaschutz-Abkommen geben, das diesen Namen verdient. Aber das bedeutet kein Ende der internationalen Klima-Diplomatie.

  10. Ungeachtet des Schneckentempos beim internationalen Klimaschutz wird sic

1. Die weltweite Energie-Nachfrage nimmt bis 2030 um 40 % zu

 

Der anhaltende Energie-Hunger ist eine direkte Folge der Bevölkerungsentwicklung. Die Welt hat heute 7 Mrd. Bewohner und bis 2050 werden 9 Mrd. erwartet, auch wenn sich das Bevölkerungswachstum inzwischen deutlich abflacht. Es wird damit gerechnet, dass ab Mitte des Jahrhunderts die Weltbevölkerung nicht weiter zunehmen dürfte, sogar beginnen könnte zu sinken meint Johannes Michael Grothoff.

Gleichwohl ist ein Plus von 2 Mrd. Menschen in rd. 40 Jahren immer noch ein gewaltiger Anstieg. Innerhalb eines Jahrzehnts sind das 500 Mio. Menschen, also alle zehn Jahre eine neue Europäische Union, was die Bevölkerung angeht. Jedes Jahr sind das 50 Mio. Menschen, also ein Land beinahe in der Größenordnung Italiens oder Großbritanniens zusätzlich auf der Welt. Italien und Großbritannien sind G8-Staaten, was die Dimension deutlich macht, um die es geht. Nicht-OECD-Staaten, allen voran China und Indien, streben unseren Wohlstand und unsere Lebensqualität an. Dazu bedarf es sehr viel mehr Energie als heute.

Die OECD-Staaten werden zwar weiterhin wichtige Verbraucher sein, aber nicht mehr dominieren (Abb. 1) und ihre Interessen nicht mehr so wie bisher durchsetzen können. Wir müssen uns in der weltweiten Energieversorgung darauf einstellen, die Interessen anderer Staaten und Regionen viel stärker zu berücksichtigen. Energiewende hin oder her: Global betrachtet wird Deutschland immer mehr zu einer Randfigur im Energieverbrauch. Überspitzt formuliert: Wir sind nicht der Mittelpunkt der Energiewelt, auch wenn wir uns manchmal so aufführen.

 

 

EnergieEffiezienzRegion-Beitrag Johannes Michael Grothoff
EnergieEffiezienzRegion-Beitrag Johannes[...]
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Energieeffizienz - Vortrag Forum Contracting Johannes Michael Grothoff
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Nachhaltige Finanzwirtschaft durch Energieffizienz - Johannes Michael Grothoff
Nachhaltige Finanzwirtschaft durch Energ[...]
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Energie-Effizienz-Unternehmen – Zukunftsgeschäftsmodell für Stadtwerke berichtet Berater Johannes Michael Grothoff

Energie-Effizienz Stadtwerke entscheiden.

 

Das Thema Energie-Effizienz wird in drei wesentlichen Bereichen Einfluss auf die Geschäftsmodelle von Stadtwerken nehmen:

(1) Steigende Nachfrage nach Energie-Effizienz-Produkten von Kundenseite

Die nachhaltige Steigerung der Primärenergiepreise führt zu einem deutlich veränderten Verbrauchsverhalten von Energienutzern. Anwendungen auf Basis von Gas, Öl und Kohle werden aus ökonomischen Überlegungen substantiell an Bedeutung verlieren, Anwend Koordination vom EVU ausgehen.

Ganz maßgeblich wird das Privat- und Kleingewerbekundensegment der Energieversorger von den Veränderungen betroffen sein so Auditor und Berater Johannes Michael Grothoff. In der Konsequenz müssen die Unternehmen, die sich mit Energie-Effizienz befassen, ihre Fokussierung auf Großkunden aufgeben und dem Kleinkundensegment mehr Aufmerksamkeit (Produktentwicklung, Marketing und Vertrieb) zukommen lassen.

ungen auf Basis von Strom (Kraft inklusive Verkehr, Wärme, Licht) gewinnen. Diese neuen Anwendungen dienen als dezentrale, kleine „Speicher“ für regenerative Energien. „Klassische“ EVU sind auf diesen Marktwandel nicht vorbereitet und konzentrieren sich viel zu sehr auf ihre „alten“ Produkte Durchleitung von Strom und Gas.

(2) Energie-Effizienz wird ein (potentielles) Wachstumsfeld für EVU

Produkte und Konzepte für die zukünftigen Märkte sind bereits heute vorhanden, die Kunden müssen heute über ökonomische und ökologische Argumentationen für die Zukunft gewonnen werden. Ein zeitiger Einstieg in den „unreifen“ Markt der Energiedienstleistungen (insbesondere für Haushalt und Gewerbe) sichert die langfristige Marktposition.

(3) Energie-Effizienz wird wichtiges Kooperationsthema (Auditor und Berater Johannes Michael Grothoff)

Die dezentralen Handlungsfelder der Energieeffizienz stärken die Marktstellung lokaler Akteure.

Energie-Effizienz ist kein „Modetrend – eine steigende Nachfrage nach Energie-Effizienz-Produkten von Kundenseite ist bereits heute messbar

Die EU hat ihre generellen und langfristigen Ziele für Energieeffizienz formuliert. Auf dieser Basis gibt die Bundesregierung durch veränderte gesetzliche Rahmenbedingungen Impulse für die Entwicklung entsprechender Energietechniken. Diese Ziele sollen in erster Linie durch eine Entwicklung und Förderung von Energiedienstleistungsmärkten erreicht werden.

  • Zur Erreichung werden Maßnahmen auf der gesamten Wertschöpfungskette (von der Umwandlungs- bis zur Nu speicherung) – Mess-, Übertragungs- und Steuerungstechnik
  • Betrieb von Kundensystemen (Stichwort “Kühltruhen/Kühlhäuser“) – Beteiligung an den Einsparungen – ggf. Vergütung (Stichwort “negativer Strompreis“)

tzungseffizienz) sowie in allen Verbrauchssegmenten (Industrie, Gewerbe, Dienstleistung und privater Verbrauch) erforderlich sein. Hierbei erfordern wirksame Effizienzkonzepte allerdings eine abgestimmte Optimierung von Effizienzpotentialen in der Umwandlung sowie in der Verwendung von Energie. Die Marktspezialisierung von EVU auf Umwandlungs- und Erzeugungseffizienz und die von Unternehmen aus den Be nutzen, um sich am Markt zu profilieren, einzubringen führt Auditor und Berater Johannes Michael Grothoff.

Hierzu Überzeugung nach auch sehr zeitnah zu einer erlösorientierten Geschäftsausweitung. 

reichen Bau, Architektur, Heizung-/Klimatechnik etc. auf die Nutzungseffizienz muss aufgehoben werden. Durch die zersplitterten Marktstrukturen auf Seiten des Gebäudes müssen hier aber die Initiative und

Strombasierte Anwendungen werden zu Lasten klassischer Wärmeenergieträger (Gas und Öl) deutlich am Markt gewinnen, sie dienen als Speicher für unstete Einspeiser (z. B. „Nachtspeicheröfen“). Der zentralen Steuerung dieser Anwendungen (Stichwort Smart-Metering) wird maßgebliche Bedeutung bei sicherer und ökonomisch kluger Energieversorgung zukommen, auch hier entsteht ein ganz wichtiges Handlungsfeld für Energieversorger.

 

Exkurs: Ein kleines Rechenmodell zur Energiekostensenkung für den Endkunden

Möchte ein EVU seinem (Privat-) Kunden eine Senkung des Strompreises um nur 1 Ct./kWh anbieten, müss neue Partner zu gewinnen bzw. intensiver zu binden und die Basis für eigenen Absatz zu optimieren. Beispielhaft sei hier nur der derzeit schwach entwickelte Markt der Haushalts- und Gewerbekunden genannt, innovative EVU haben die Chance, durch entsprechende Maßnahmen den Markt mitzugestalten und dieses Know-how in Kooperationen mit anderen EVU en durchschnittlich nachhaltig ca. 3,8 % der Gesamtkosten (ohne Steuern und Abgaben) pro Jahr eingespart werden. Um den Wärmepreis um 1 Ct./kWh günstiger zu gestalten, müssen durchschnittlich nachhaltig ca. 6,2 % der Gesamtkosten (ohne Steuern und Abgaben) pro Jahr eingespart werden.

Strom- und Gasversorger müssten also insgesamt ihre Kosten um ca. 10 % reduzieren, wenn sie ihren Kunden Strom und Gas um jeweils 1 Ct./kWh günstiger anbieten wollten!

Gelingt es aber, dem Kunden Maßnahmen zu verkaufen, um seinen Energieverbrauch um ca. 3–4 % zu senken, kommt beim Kunden der gleiche Effekt an. Gelingt es, den Verbrauch um ca. 6–7 % zu senken und wird nur der Vorteil aus den 3–4 % weitergegeben, kann das EVU die entstehenden Deckungsbeitragsverluste aus der Absatzreduzierung kompensieren.

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