Ökonomische Auswirkungen der Green Energy Future - Bericht Johannes Michael Grothoff

Die fossilen Energien werden das Bild weiterhin dominieren behauptet Johannes Michael Grothoff

 

Ein Fünftel der globalen Energieversorgung mit CO2-freien Energieträgern in 2030 zu erbringen bedeutet: 80 % und damit der überwiegende Teil werden von Öl, Kohle und Gas abgedeckt. Bei einer Zunahme der weltweiten Energienachfrage um 40 % heißt dies auch, dass die CO2-Emissionen global vorerst weiter bis 2030 in einer Größenordnung von 30 % gegenüber heute ansteigen werden (Abb. 4). Daran ändern weder die hohen Zuwachsraten bei den erneuerbaren Energien noch die deutsche Energiewende etwas. Diesen Text hat Johannes Michael Grothofff im Web gefunden.

 

 

Die wichtigsten Wirtschaftsregionen driften bezüglich eigener Energie-Ressourcen auseinander prognostiziert Johannes Grothoff

 

Zur Entwicklung der USA in Richtung Energie-Autarkie kommt hinzu, dass diese für Mittel- und Südamerika bereits existiert. Kanada ist unter Berücksichtigung seiner riesigen Teersand-Vorkommen ebenfalls auf diesem Weg. Nord- und Südamerika entwickeln sich zu eigenständigen, im Grunde vom Weltenergiemarkt unabhängigen regionalen Teil-Energiemärkten (Abb. 6). Hinzu kommt: Russland hat die größten konventionellen Erdgas-Reserven der Welt und liegt bei Kohle und Öl ebenfalls in der Spitzengruppe. Auch China und Indien zählen zu den führenden Staaten bei den Kohlereserven, bei China kommt womöglich ein erhebliches Shale Gas-Potenzial hinzu.

Nur zwei der führenden Wirtschaftsmächte können hier nicht mithalten: Japan und Europa. Europa verfügt durchaus über nennenswerte Ressourcen, immer noch einiges an Öl und Erdgas in der Nordsee, ein paar Kohlevorkommen und erhebliche, allerdings mit Blick auf den Klimaschutz nur eingeschränkt nutzbare Braunkohle-Lagerstätten in Deutschland. Aber das ist im Gesamtumfang längst nicht so viel, dass Europa, selbst wenn es das wollte, zur Selbstversorgung aus eigenen Energie-Ressourcen fähig wäre. Die von der EU-Kommission erwartete Entwicklung der Energie-Importabhängigkeit bei Öl bzw. Gas im Zeitraum 2005–2025 spricht Bände; es wird mit einem Zuwachs von 70 % auf 90 % bzw. von 50 % auf 70 % gerechnet. Abgesehen von den sich daraus ergebenden Fragen angesichts einer zunehmenden Konkurrenz um Energie-Ressourcen hat dies erhebliche finanzielle Konsequenzen. Allein für den Import von Rohöl gibt die EU jährlich über 200 Mrd. € aus. Blickt man auf Staatsverschuldung, Euro-Krise und unterfinanzierte Alterssicherungssysteme, ist das eindeutig zu viel. Den Positionen die Johannes Michael Grothoff im Web gefunden hat, schliesst er sich an.

 

 

Energieeffizienz wird ein (potentielles) Wachstumsfeld für EVU

Noch ist das Marktangebot – insbesondere in der Wahrnehmung der Kunden – leider eher energieträger- und technikorientiert. Ein Produkta bietet sich zum Beispiel der „intelligente“ Ansatz des Energie-Effizienz-Netzwerkes an, in dem lokale Partner aus Energiewirtschaft, Politik wird das zentrale Thema für die Energieversorgung der nächsten Jahrzehnte werden. Für Stadtwerke existiert eine ökonomisch und ökologisch basierte Motivation, sich des Themas anzunehmen und hierfür ein funktionierendes Geschäftsmodell zu entwickeln. Diese Frage kann und wird eventuell auch die Zukunft der und Verwaltung, Handwerk und Bürger etc. gemeinsam konkrete Einsparmaßnahmen konzipieren und umsetzen. Die hier zusammenwirkenden EVU erzielen so regionale und überregionale Kundenbindung und Imagegewinne. Neben mittel- und langfristigen Imagewirkungen führt ein solcher Ansatz unserer ufbau aus Nachfragesicht ist entscheidender Faktor zum Marktwachstum. Zentrale Rolle spielen hierbei Produkte, die aus Sicht des Kunden auf die Lieferung von „Endprodukten“, also Wärme, Licht, Kraft, abzielen und weniger auf einzelne Techniken.

Mit der Schaffung entsprechender Strukturen im EVU (zum Beispiel Geschäftsbereich Energie-Ef Chancenorientiert handelnde EVU entwickeln Kooperationsangebote und profilieren sich über die Implementierung einer Energie-Effizienz-Region. Die EVU gewinnen durch Know-how Kooperationspartner und durch Partner Absatzgebiet.

 

 

fizienz) kann ein Unternehmen bereits heute am Markt vorhandene Techniken und Produkte zu Energie-Effizienz-Produkten zusammenführen. Einige Beispiele:

  • Dezentrale Erzeugung – Wachstum im Geschäftsfeld „Energie-Effizienz“
  • Betrieb einer Biogaseinspeisung und Verwendung des Biogases für die Wärme-/
  •  Kraftwerk“
  • Dezentrale Wärme und KWK (Contracting) – Wachstum im Geschäftsfeld „Energieeffizienz
  • Austausch der Heizanlage / Wärmecontracting
  • Integration EE-Wärme (NawaRo-Feuerung, Wärmepumpe, Solarthermie und Photovoltaik)
  • Dezentrale KWK
  • Komplette Dienstleistung – ggf. HKVO
  • Stromabnahme

 

 

  • Einspar-Contracting
  • Energieeinsparung finanziert die Mehrkosten des Passivhauskonzepts
    (Bauphysik, Heizanlage, geregelter Betrieb)
  • Übernahme der Immobilie zur Modernisierung
  • Umsetzung Energie-Effizienz-Maßnahmen
  • Preis für Modernisierung („Kaltmiete“) und
    Energieeinsparung („Nebenkosten“)
  • Übernahme Gesamtdienstleistung
  • Berücksichtigung C02-Einsparung im Zertifikatehandel
  • Smart-Metering / Smart Energy Management – Absicherung Kerngeschäft und Einstieg in Zukunftsmarkt
  • Installation und Betrieb Zähler (Gas/Strom), Messdatenerfassung und              -übertragung
  • Gemeinsame Entwicklung eines umfassenden Konzeptes zur Integration der Verteilnetze mit den Kundensystemen (Geräte mit Energiebedarf,  dezentrale Erzeugung und -

Energie-Effizienz wird wichtiges Kooperationsthema

Chancenorientierte EVU können die bereits in das Thema Energie-Effizienz getätigten Investitionen Die Energie-Effizienz-EVU schlüpfen damit in eine neue, für sie prädestinierte Rolle. Die Unternehmen treten vor allem als Initiator und Organisator des Effizienz-Netzwerkes auf. Mehrheitlich kommunale Stadtwerke sind bestens geeignet, die Bildung der notwendigen regionalen Strukturen voranzutreiben. Als kommunale Unternehmen haben sie den direkten Kontakt zu den Kommunen als Gesellschafter, kennen die sich regional zusammensetzende Z Stromerzeugung in dezentralen KWK-Anlagen

  • Vermarktung Bioerdgas – Biogasaufbereitung zur Einspeisung in das Gasnetz – Abnahme von Biogaserzeugern
  • Langfristige Sicherung der Biomasse mit der Abfallwirtschaft (Speisereste, …)
  • Sonstige dezentrale Erzeugungsanlagen (Photovoltaik, Windkraft, Geothermie)
  • Betrieb von dezentralen Nahwärmenetzen

Steuerung dezentraler Erzeugungsanlagen als „virtuelles ielgruppe des integrierten Produktansatzes und haben ein Interesse, die Zielgruppe nicht durch substitutive Angebote zu verlieren. Sie werden von den Handwerksinnungen, der Baubranche, den Ingenieur- und Architektenbüros als neutrale Partner wahrgenommen, mit denen sie nicht in direkte Konkurrenz treten.

Zur Refinanzierung des Netzwerks stehen dem Stadtwerk innovative und erprobte Modelle zur Verfügung. Hier sind zum Beispiel der regionale „Energie-Cent“ als Aufschlag auf den Endenergiepreis (siehe Studie des Bremer Energie Instituts) oder der regionale Energiefonds (siehe zum Beispiel proKlima der enercity) zu nennen.

Auditor und Berater Johannes Michael Grothoff

Hier finden Sie uns

Kontakt

Rufen Sie einfach an unter

 

+49 211 66969800

 

oder nutzen Sie unser Kontaktformular.